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BANGPŪTYS. M. Narbutas, K. Kisielis. 1977

Über den Ort

Das Lied „Zwei Fischer“ erklingt (M. L. Rėza 112, 113)

„Da erzürnte sich
Der Gott der Wellen –
Der Nordwind erhob sich.
Ach Freund, mein Freund,
Mein Gefährte,
Wirf den goldenen Anker!
Mag Bangpūtys
Das Boot wiegen
Am goldenen Anker!“

Skulptur:

– Ich bin Bangpūtys, Gott des Sturms und des Windes. So nannten mich die Westlitauer und die alten Prußen. Die Menschen an der Küste fürchteten mich und nannten mich den bösen Geist der Gewässer.
Und die Fischer ließen sich einiges einfallen, um meine Gunst zu gewinnen! Fingen sie einen Hecht oder einen anderen Fisch, legten sie ihn in der Scheune auf ein sauberes Holzbrett. Und sie tranken aus tiefen Schalen, um mir zu gefallen. Danach verbrannten sie die Schalen als Opfer und verteilten den Fisch an Bettler.

Passantin:

– Mächtiger Bangpūtys, bist du es, der das Meer wiegt und den Schaum schlägt, den ich beim Spaziergang am Ufer so gern mit den Füßen verspritze?

Skulptur:

– Schau in meine durchdringenden Augen, auf meine Lippen, meine Stirn, meinen wellenden Kopf. Sehe ich aus wie jemand, der nur das Wasser schaukelt und kleine Wellen zu weißem Schaum schlägt?

Passantin:

– Oh je, ich ertrinke, Hilfe … Wie du mich erschreckt hast, Alter! Schon dein durchdringender Blick reicht, um jemanden ertrinken zu lassen.

Anreise

BANGPŪTYS. M. Narbutas, K. Kisielis. 1977

Skulpturenpark Klaipėda, K. Donelaičio-Str. 6B, Klaipėda

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BANGPŪTYS. M. Narbutas, K. Kisielis. 1977

Skulpturenpark Klaipėda, K. Donelaičio-Str. 6B, Klaipėda

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